Ernährung heute – zwischen Mangel und Überfluss

 

Liebe Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a,

hier könnt ihr Links und Zusammenfassungen zu eurem Prüfungsthema finden.

16138750-big-hamburger-auf-wei-em-hintergrund-lizenzfreie-bilderLasst die Seite wachsen!

Hier ein erster Link zu einer interessanten Seite:

http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/nestle-danone-unilever-diese-zehn-mega-konzerne-kontrollieren-fast-alles-was-wir-essen_id_3974394.html

Der Text bezieht sich am ehesten auf die Hauptäste „Nahrungsmittelindustrie“ und „Nachhaltigkeit“!

Und hier die wesentlichen Infos:

  • Die Hilforganisation Oxfam berichtet, dass der überwiegende Teil unserer Lebensmittel von etwa zehn Großunternehmen produziert wird.
  • Die große Auswahl an Lebensmitteln, die uns suggeriert wird, ist also letztendlich nicht vorhanden.
  • Bei einer Bewertung von Oxfam hinsichtlich des Umgangs dieser Firmen mit der Umwelt und der Gesellschaft schneidet kein Konzern mit „gut“ ab.
  • Laut Oxfam produzierten die „Großen Zehn“ im Jahr 2013 264 Millionen Tonnen Treibhausgas.

Hier eine Übersicht:

die-10-maechtigsten-lebensmittelkonzerne

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https://www.verbraucherzentrale.de/lebensmittelverschwendung

Und hier die Auswertung der Seite:

Lebensmittel: Zwischen Wertschätzung und Verschwendung

(Nahrungsmittelindustrie: Wegwerfgesellschaft, Qualität des Essens)

  • – Jährlich landen in Deutschland etwa 11 Millionen Tonnen, im Wert von ca. 25 Milliarden Euro, im Müll.
  • – Bis zu 4 Millionen Tonnen Lebensmittelverluste in der Landwirtschaft.
  • – Salate werden aussortiert, weil sie z.B. in Form oder Farbe abweichen.
  • – Sensible Lebensmittel verderben beim Transport etc.
  • – Lebensmittel werden entsorgt vor dem Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums.
  • – Brot aus Bäckereien wird nach einem Tag entsorgt.
  • – Kantinen werfen Buffetreste, aus hygienischen Gründen, nach einem Tag weg.
  • – Verbraucher kaufen zu viel oder lagern diese Lebensmittel falsch!

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http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts22494.html

Auswertung Sendung: Start und Hinweis auf die Themenwoche bei der ARD: ,,Essen ist Leben„ (Essen auf den Grund gehen) aus dem Jahr 2010.

Tagesschau vom 23.10.2010, 20:00 Uhr (Beginn im Video bei 9:13 Minuten)

Quelle: http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts22494.html

( Nahrungsmittelindustrie, Qualität des Essens )

  • Die Aktion soll zeigen, wie sich die Herstellung von Lebensmitteln auf Umwelt und Gesellschaft auswirkt
  • Sternekoch Tim Mälzer testet verschiedene Produkte

Zitat von Tim Mälzer: ,, Zusatzstoffe haben keine Bedeutung, machen keinen Sinn;

Produkt soll nur preiswerter produziert werden können!“

  • Supermarkt = Endstation einer langen Kette „industrieller“ Produktion
  • „Hilfe! Was essen wir?“ (Tomaten künstlich erzeugt)
  • „Brüten für den Weltmarkt“ (Tier als „Produkt“)
  • Hinweis auf das Gegenteil (=Mangel), Zahl der Hungernden beträgt ca. 1 Mrd.
  • „Essen als Leben und Tod zugleich“

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Ernährung heute – zwischen Mangel und Überfluss
Veganer (Qualität des Essens)
  • jeder elfte Deutsche ist an einer veganen Ernährung interessiert.
  • 1,2 Millionen Veganer in Deutschland.
  • Unternehmen wie Alnatura, Weleda, Lavera, Alpro, Alverde und Co. profitieren von dem Boom zum nachhaltigen Leben.Insbesondere aber Wheaty, Viana, Wilmersburger oder Alsan, die sich auf die Herstellung veganer Fleisch-, Butter- oder Käseersatzprodukte spezialisiert haben.
  • Tofutown macht inzwischen über 40 Millionen Euro Umsatz im Jahr
  • Es gibt immer mehr vegane Kochbücher
  • Es eröffnen immer mehr Supermärkte und Restaurants mit veganen Angeboten
  • Veganz“- bekanntester veganer Supermarkt – und Restaurant – Kette Deutschlands

Vegane Lebensweise breitet sich immer weiter aus.

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In dem gewählten Text „Was ist vegan?“ geht es, wie die Uberschrift schon verrät, um den Veganismus.
Das Essverhalten
z.B. (keine tierischen Lebensmittel, Zusatzstoffe)
Die Lebensweise
z.B. (Kleidung, Beziehung zur Außenwelt)
Die Probleme 
z.B. (Alltag)
Risiken
z.B. (Nährstoffmangel)
Tierische Produkte in Gegenständen
z.B. (Wohnungsumbau)
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Lebensmitteltransport
Die Internetseite Nachhaltig-sein informiert ihre Leser über das Thema Lebensmitteltransport

(Nachhaltigkeit, ethische Aspekte (Import und Export))

Hier die wichtigsten Infos:
  • 4% aller Lebensmittel, die in Deutschland verbraucht werden, kommen aus Übersee.
  • Ware aus Übersee wird größtenteils mit dem Schiff transportiert. Die Importware verbraucht 11-mal mehr Energie, stößt 11-mal mehr CO2 aus und verbraucht 28-mal so viel Schwefeldioxid wie einheimische Produkte.
  • Der „Klimakiller“ ist das Flugzeug
  • Das Institut für Alternative und nachhaltige Ernährung Gießen zeigte in einer Studie, dass täglich 140 Tonnen Lebensmittel nach Deutschland eingeflogen werden. Zwar ist das weniger als 1% aller angebotener Lebensmittel, verursacht jedoch 10 bis 16% der Treibhausgase, die durch alle Transporte entstehen.
  • Per Luftfracht werden v.a. leicht verderbliche Lebensmittel transportiert, wie Fisch, Gemüse, Obst oder Fleisch.
  • Würde man nur die Lebensmittel importieren, die aus klimatischen Bedingungen nicht bei uns wachsen (z.B. Bananen, Kaffee, Tee), könnte man dadurch über 22% der Emissionen einsparen.
  • Würde man die Hälfte der Lebensmittel, die in Deutschland transportiert werden, von der Straße auf die Schiene verlagern, könnte man 16% der CO2-Emissionen einsparen.
  • Rindfleisch aus Argentinien, Orangen aus Südafrika, Paprika aus Türkei.

(Nahrungsmittelindustrie: Lebensmitteldesign)
McDonald’s führt weltweit neues Verpackungsdesign ein
  • Minimalistisch neues Verpackungsdesign
  • Umstellungen in über 36.000 Restaurants bis Ende 2016
  • soll helfen sinkende Umsätze zu steigern
  • Konzernstruktur soll gestrafft, Abläufe vereinfacht und Markenauftritte modernisiert werden
  • Ziel: McDonald’s als „modern progressive burger company“ neu auszurichten
  • vereinfachtes Verpackungsdesign
  • auf Bechern, Tüten und Verpackungen ist das „Golden Arches“-Logo
  • wird zunächst in den USA eingeführt
  • Schritt zur Vereinfachung des visuellen Erscheinungsbildes

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Was Sie über Massentierhaltung wissen sollten
Massentierhaltung – was ist das überhaupt?
  • Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied: „Massentierhaltung gibt es in Deutschland nicht“
  • Dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zufolge ist es „die technisierte Viehhaltung meist nur einer Tierart in Großbetrieben zur Gewinnung möglichst vieler tierischer Produkte“
  • Richtlinien gelten für Geflügel 40 000, Mastschweine 2500, für Sauen 750 und für Rinder 600 Plätze
  • erhöhter Einsatz von Technik
  • wenn weniger als 10% der Futtertrockenmasse aus dem eigenen Betrieb stammen, handelt es sich um Massentierhaltung
Von welcher Masse reden wir?
  • Zahlen nehmen deutlich zu
  • doppelt so viele Nutztiere wie Menschen in Deutschland
  • 58 Millionen getötete Tiere pro Jahr Schweineschlachtung
  • auf dem größten Geflügelschlachthof Deutschlands schlachtet eine Maschine 450 Tiere pro Minute
  • Deutschland exportiert 4,14 Millionen Tonnen Fleisch im Jahr
Link:

 
Es gibt eben zu viel Milch!
 
Die wichtigsten Infos:
– Die Verbraucher kaufen das Billigste
– Mit ihrer Milch verdienen Bauern nicht mehr genug, da der Milchpreis in den letzten Jahren stark gesunken ist
– Der Bund will 100 Mio. € Soforthilfen aufbringen (Steuergelder als Subvention)
– Deutschland ist EU weit der größte Milchproduzent
– Es wird mehr Milch hergestellt als verbraucht (Export)
– Mehr Geld für Milch ausgeben bedeutet nicht, dass beim Bauern mehr ankommt
– Steigt die Nachfrage nach Milch nicht, wird die produzierte Milchmenge sinken
 
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Auswertung:
Übergewicht: Wenn die Waage zu viel Pfunde anzeigt
(Qualität des Essens, Gesundheit)
  • Menschen mit einem BMI von 25-29 leiden an Übergewicht
    • kritisches Untergewicht: BMI >16
    • deutliches Untergewicht: BMI 16-18
    • leichtes Untergewicht: BMI 18-20
    • Normalgewicht: BMI 18,5-24
    • Übergewicht: BMI 25-29
    • Adipositas Grad 1: BMI 30-34
    • Adipositas Grad 2: BMI 35-40
    • Adipositas Grad 3: BMI <40
  • Informationsaustausch mit anderen Organen gestört
    • kann zu Diabetes Typ 2 oder Arteriosklerose führen
  • Hauptursache: erhöhte Kalorienaufnahme & mangelnde Bewegung
  • Lösung: Mehr bewegen, weniger/gesünder essen!
Quelle: Sibylla Machens: Übergewicht: Wenn die Waage zu viele Pfunde anzeigt. In: http://www.apotheken-umschau.de/Uebergewicht (gesehen am 7.10.2016)
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Frutarier
  • Frutarier besteht aus den Wörtern fruit (Frucht) und Vegetarier zusammen.
  • Kein Schaden an Pflanzen und Tieren
  • Es gilt das Prinzip „Leben und leben lassen“.
  • Nur was Pflanzen „freiwillig“ hergeben.
  • Mutterpflanze darf nicht getötet werden.
  • Erlaubt sind:Obst, Nüsse und Gemüsefrüchte wie Tomaten, Kürbisse, Paprika, Zucchini oder Avocado und Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen) sowie Getreide (Brot, Nudeln, Reis, Hirse, Mais)
  • Sie leben sehr gesund
  • Da sie nicht viel essen dürfen haben sie keinen abwechslungsreichen Speiseplan
  • Ihnen fehlen viele wichtige Nährstoffen wie Vitamine, Kalzium und Eisen

Hier die wichtigsten Infos:
1. McDonalds ist der gßte Fleischabnehmer Amerikas
2. Jeden Tag besuchen 64 Millionen Kunden eins der
32.737 McDonald` Restaurants
3. Man gaukelt den Kunden vor, dass McDonald`s genau wisse, welches Fleisch von welcher Farm kommt.
4. Firmen geben keinerlei Informationen darüber heraus, woher das Fleisch kommt. Man findet nichts auf ihrer Internetseite und bekommt auch keine Antworten auf E-Mails
5. Abgesehen von der Qual der Tiere, sind diese Umstände zudem wahre Brutstätten für Bakterien.
6. Es entwickeln sich antibiotikaresistente Keime in den Mägen der Tiere.
– Diese Keime besitzen ein bestimmtes Enzym namens ESBL
diese können sich auch nach dem Schlachten noch auf dem Fleisch befinden und so auch in unsere Mägen gelangen.
– Fachleute sind der Meinung, dass in Deutschland bereits jeder 25. diese ESBL- Keime in sich trägt, und dass jährlich 200 Menschen daran sterben.
7. Fast Food ist definitiv mit daran Schuld, dass die Menschen auf der Welt immer dicker werden.
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Textausarbeitung
– Jedes achte Lebensmittel landet im Müll
– Elf Millionen Tonnen landen jährlich in der Tonne von Handel, Industrie und Privatkunde
– 40 Prozent des Obstes und Gemüses bleiben auf dem Acker liegen, weil z.B. eine Gurke zu krumm ist.
– 17 Prozent aller Essensabfälle kommen von Überproduktion, Aufbewahrung von Rückstellmustern und nicht normgerechten Lebensmittel.
– Mangelhafte Lagerung von Lebensmittel in Schulen und Gaststädten führt dazu, dass 1,9 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle pro Jahr weggeworfen werden.
– Jeder Deutsche wirft pro Jahr 81,6 kg weg, davon wären 53,1kg vermeidbar.
– 47 Prozent der Lebensmittelabfälle in privaten Haushalten sind vermeidbar, 18 Prozent teilweise vermeidbar und der Rest nicht vermeidbar.
– Große Folgen entstehen, z.B. dass wertvolle Ressourcen verschwendet werden für Lebensmittel, die danach weggeworfen werden und durch die Transportwege werden Tonnen Co2 verbraucht, das unser Klima belastet.

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Steuer auf Zucker – ist das okay? Thema:Nahrungsmittelindustrie
 
1. Abschnitt:
Zucker soll laut amerikanischen Wissenschaftlern anscheinend so gefährlich wie. Zigaretten und Alkohol sein
 
2. Abschnitt:
Der durchschnittliche Deutsche nimmt 34Kg Zucker pro Jahr zu sich (Quelle: gesuendernet.de).
 
3. Abschnitt:
Zucker ist ein gesellschaftliches Problem nicht das der Lebensmittelindustrie.
 
4. Abschnitt:
Weißer Kristall-/Haushaltszucker schädigt den Körper und sollte gemieden werden.
 
5.Abschnitt:
Es wird über Warnungen auf zuckerhaltigen Lebensmitteln in Form von Kennzeichnungen nachgedacht.
 
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Zu diesem Link findet ihr hier eine Mindmap, die den Zeitungsartikel auswertet (vielen Dank an A. in L. :-):

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Musteraufsatz von L.H.

Ernährung heute – Es ist genug für alle da!
Jährlich werden weltweit Lebensmittel produziert, von denen die gesamte Weltbevölkerung sattwerden könnte. Doch noch immer hungern Millionen von Menschen auf dieser Erde. Wieso ist dasso und was kann jeder von uns dagegen tun?
98% der Hungernden leben in Entwicklungsländern.¹ Dies zeigt, dass Wohlstandsstaaten wie inEuropa oder Amerika viel zu viele Nahrungsmittel haben. Hauptsächlich dort treten Krankheiten wieDiabetes mellitus oder Übergewicht, welche auf Überernährung zurückzuführen sind, in zu hohemMaße auf. Wie man in der Dokumentation „Wie werden wir in Zukunft satt?“ sehen kann,bekommen die Übergewichtigen und Fettleibigen in Europa oder Amerika etwa zwei Drittel der Nahrungsmittel weltweit, während Hungernde und Unterernährte lediglich ein Drittel bekommen.Und das, obwohl die Zahl der Hungernden 805 Millionen Menschen beträgt, der verborgene
Hunger kommt sogar auf ganze 2,2 Milliarden.² 3,1 Millionen Kinder unter fünf Jahren sterben jährlich an Unterernährung, das ist nahezu die Häftealler Sterbefälle von Kindern.³
Auch Importe und Exporte tragen zur Förderung des Hungers bei. In Südamerika werden Kleinbauern von Landräubern vertrieben, die oft im Auftrag großerAgrarunternehmer handeln. Dadurch werden ganze Landstriche entvölkert und der Sojaanbau
steigt. Dieser wird benötigt, da Soja für die Schweine- und Geflügelzucht gebraucht wird.
Der zu hohe Fleischkonsum in Europa und der USA, aber auch in China und anderen
Schwellenländern, sorgt also nicht nur für zu hohen Konsum von Kalorien, sondern auch dafür, dass Kleinbauern und in Südamerika heimische Völker ihre Heimat verlieren und der Anbau vonObst und Gemüse verringert wird.
Milchbauern in Afrika verlieren ebenfalls ihre Existenz, da sie ihre Milch nicht an Molkereienverkaufen können. Diese benutzen für ihre Produkte das billig importierte Milchpulver aus der EU, das dort in Übermaßen vorhanden ist. In manchen Ländern mussten sogar Importbeschränkungen verhängt werden, nachdem zahlreiche Bauern ihre Existenzgrundlage verloren haben. In großen Teilen leiden die Bauern jedoch immer noch an den EU-Exporten.⁴
Jeder von uns kann dazu beitragen, dass der Hunger in der Welt sinkt, indem er sein Essverhalten ändert und somit als Einzelner Großes bewirken kann. Wichtig ist, dass man Verantwortung gegenüber den Menschen und den Lebensmitteln zeigt.
Darunter fällt auch die Lebensmittelverschwendung:
Alleine in Deutschland werden jährlich etwa 11 Milliarden Kilogramm Lebensmittel weggeworfen, in einem Vier-Personen-Haushalt summiert sich das auf fast 1000€ im Jahr.
Zwar übertrifft ein Amerikaner mit 115kg weggeworfenen Lebensmitteln pro Jahr einen Deutschenmit 82kg, jedoch ist das auch bei uns zu viel. Ein Afrikaner wirft nicht einmal 10kg weg.⁵
Diese Verschwendung kann vermieden werden, in dem man die Lebensmittel richtig lagert. Oftmals werden sie durch falsche Lagerung schneller schlecht und werden weggeworfen. Auch wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, werden Lebensmittel gleich in den Müll geworfen, dabei sagt der Name schon, dass das Produkt bis zu diesem Tag mindestens haltbar ist, nicht maximal. Überreste kann man einfrieren oder wiederverwerten, oder man achtet gleich darauf, nicht zu viel
zuzubereiten. Beim Einkauf sollte man stets darauf achten, nur das zu kaufen, was man auch wirklich braucht.
Ein weiterer Punkt, der zuvor schon angesprochen wurde, ist der Fleischkonsum. Diesen sollte man in Maßen halten, um den allgemeinen Fleischkonsum der Wohlstandsstaaten wieder zurückzuschrauben. Bis zu zwei Fleischmahlzeiten pro Woche reichen aus, außerdem sollte darauf geachtet werden, wo die Produkte herkommen. Auch Milch und Milchprodukte sollten aus der Region stammen.⁶
Achtet auf die Wahl eurer Produkte und vermeidet Lebensmittelverschwendung, so könnt ihr der Welt helfen.

Quellen:
1: State of Food Insecurity in the World, FAO 2015
2: Autor unbekannt. Dokumentation: Planet Wissen: Wie werden wir in Zukunft satt?
3: Maternal and Child Nutrition, The Lancet 2013
4: Judith Schake: Des einen Überfluss ist des anderen Mangel. In:
http://www.erziehungskunst.de/artikel/ernaehrung/des-einen-ueberfluss-ist-des-anderen-mangel/
5: Volker Laengenfelder: Weg von der Wegwerfgesellschaft. In: http://www.alnatura.de/dede/
panorama/kultur-und-gesellschaft/nachhaltigkeit/nachhaltige-innovationen/wegwerfgesellschaft
6: Vgl. Schake: Des einen Überfluss.


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Textbeschreibung Lyrik – ein Musterbeispiel

 

In dem Gedicht „Medienvielfalt“ von Adolf Berger (Erscheinungsjahr unbekannt) wird der Widerspruch zwischen medial vermittelter Wirklichkeit und deren mangelnde emotionale Verarbeitung aufgezeigt.

Die vier Strophen, deren Reihenfolge nicht ersichtlich ist (darauf wird später noch eingegangen), zeigen das von den Medien tagtäglich vermittelte Bild „des Schreckens“: Tote durch Verkehrsunfälle, Rüstungswettlauf und Kriege, die massenweise Tote fordern. Zeitgleich werden Frühstück, Kotelett und Bier konsumiert, ohne Empathie (Mitgefühl) zu zeigen, deren Mangel am offensichtlichen Ende des Gedichtes beschrieben wird.

Betrachtet man den Strophenaufbau fällt auf, dass die Reihenfolge der Strophen etwas Beliebiges hat – die Strophen stehen beinahe gleichwertig gegenüber, dabei sind drei Strophen gleich aufgebaut mit jeweils sechs Versen ohne ein erkennbares Reimschema. Eine Strophe, man kann sie wohl als die letzte Strophe bezeichnen, weicht davon ab, sie ist mit vier Versen kürzer. In allen Strophen sind Enjambements erkennbar, vor allem die Strophen mit den Nachrichtenmeldungen lassen sich dadurch auch beinahe als solche lesen.

Der Aufbau der Strophen lässt sich ganz offensichtlich mit dem Inhalt des Gedichtes verbinden: So wie die Reihenfolge der Nachrichten und besonders deren Botschaft beliebig ist, so ist auch das Lesen der Strophen beliebig, Eine Gewichtung der Nachrichtenbotschaften findet nicht statt, alles ist gleich: Gleich schlimm oder auch gleich unwichtig – das liegt im Auge des Betrachters. Die Nachrichten schwirren um uns herum wie die Strophen, eine Auseinandersetzung mit deren Inhalt scheint beliebig. Davon weicht eine Strophe ab, man kann sie als Schlussstrophe des Gedichtes bezeichnen – sie ist kurz und knapp, sie hat etwas Resignatives. Es wird in ihr keine ausschweifende Lösung angeboten, sie stellt eine Bestandsaufnahme dar: Wir ertrinken gefühllos in der Flut der Ereignisse.

Diese Metapher zu Beginn der letzten Strophe verbildlicht das heutige Medienangebot, ebenso wie der darauffolgende Vergleich, wenn davon gesprochen wird, wie eventuell entstehende Gefühle von einem Scheibenwischer weggewischt werden. Ja, die Gefühle sind, wenn man etwas weiterdenkt, sogar „der Dreck“ von dem gesprochen wird. Gefühllosigkeit ist also vielleicht die Reaktion, die heute „en vogue“ ist. Man schaufelt das Essen in sich hinein, der Alltag wird nicht gestört und man konsumiert nebenher Katastrophen – Adolf Berger verdeutlicht dies durch die Wiederholung „Aber das ….. ist im Augenblick wichtiger“, er verwendet also das sprachliche Mittel der Anapher. Die Überschrift, die ja eigentlich etwas Positives ausdrückt, bekommt nach dem Lesen des Gedichtes einen faden Beigeschmack.

 

Kurz gefasst lässt sich also sagen, dass das Gedicht deutlich Stellung gegen unser Medienverhalten bezieht. Dabei wird jedoch auch deutlich, dass Adolf Berger die Schuld nicht nur beim Nutzer sucht, die Medien selbst bieten keinen Filter mehr an, sie erklären kaum mehr etwas. Der Dichter betreibt also Nutzer- und Medienkritik.

Die letzten Jahre haben einen immensen Wandel in der Medienwelt mit sich gebracht. In meiner Jugend las man einmal am Tag die Zeitung und informierte sich abends in der Tagesschau über das Geschehen in der Welt. Dies ermöglichte immerhin noch eine kurzzeitige Verarbeitung des Gehörten. Im Zeitalter der Liveticker prasseln Nachrichte sekündlich auf uns ein, ein Mitfühlen ist, ohne daran zu verzweifeln, gar nicht möglich. Das Gedicht fordert zu nichts auf, es bietet keine Lösungsmöglichkeit. Das finde ich schade, denn resignieren hilft uns nicht weiter. Da man nicht der „ganzen Welt“ helfen kann, sollt man sich also seinen „kleinen Platz“ des Helfens suchen. Das hilft!

H. Gißler

In dem Gedicht „Bücher“ von Herrmann Hesse geht es um Bücher und was sie mit dir anstellen.

In der ersten Strophe geht es um alle Bücher der Welt und dass sie dir kein Glück bringen, sondern dich in dich selbst zurückweisen. In der zweiten Strophe geht es um das, was du in dir selbst findest. In der dritten Strophe geht es um den Inhalt und was du daraus lernen kannst.

Das Gedicht hat 3 Strophen mit keinem durchgängigen Reim-Schema, aber der zweite und der dritte Vers reimen sich immer. Das Gedicht liest sich gut. Jede Strophe hat 4 Verse die sich vom Aufbau nicht unterscheiden. Die Strophen umfassen, was dir zeigt, was in dir ist und was du daraus lernen kannst.

Die kurzen Strophen bedeuten nicht gleich, dass das Gedicht kurz ist, ich denke, dass es dazu aufruft, zwischen den Zeilen zu lesen. Das Gedicht sagt mehr aus als es zuerst in seiner äußeren Form wiedergibt. Das Gedicht ist sehr offen gehalten, ich denke, dass es damit bewirken will, dass man mehr darüber nachdenkt.

Liest man die Überschrift denkt man, dass das Gedicht hauptsächlich über Bücher geht, doch die Bücher spielen eher eine Nebenrolle. Die Bücher sind in dem Gedicht nur so etwas wie ein Wegweiser, der dir den Weg zeigt. Die Personifikation „Doch sie weisen dich in dich selbst zurück“ beschreibt die Bücher als eine Art Wegweiser, der dir den Weg in dich selbst zeigt (V3). Die Metapher „Denn das Licht, danach du frugst, In dir selbst wohnt.“ soll uns zeigen, dass wir nicht in Büchern oder in anderen Medien das Licht suchen müssen, sondern dass wir es schon längst in uns tragen(V7/8). Die nächste Metapher „Leuchtet jetzt aus jedem Blatt“ zeigt uns, das jede Seite eines Buches uns mehr Weisheit bringt, so ist es auch mit unserem Leben, man kann unser Leben auch als Buch betrachten, das sehr viele Seiten und Kapitel hat und daraus können wir die Weisheit erlangen(V11).

 

Das Gedicht heißt Bücher, weil unser Leben auch als Buch betrachtet werden kann und alle Bücher dieser Welt können als ganz viele Leben auf der Erde interpretiert werden. Man muss nicht in Büchern das Licht suchen, denn wir tragen es schon in uns. Weisheit kann man nicht aus Büchern erlernen, sondern man muss sie sich erarbeiten, mit jedem Kapitel und jeder Seite in deinem Leben erlangst du mehr Weisheit. Bücher können auch als unser Wegweiser in unserem Leben dienen.

Der Autor wollte uns mit dem Gedicht zeigen, dass wir nicht in Büchern nach Weisheit oder dem Licht der Welt suchen müssen, sondern dass wir alles in uns selbst finden, weil wir unser „Buch“ selber schreiben.

Ich finde das Gedicht gut, da es uns zeigt, dass wir nicht ein Leben lang nach unserem Glück oder nach dem Licht der Welt suchen müssen, sondern das wir unser Leben, unser „ Buch“ selber schreiben können und wir bestimmen, wie wir unser Leben gestalten.

In dem Gedicht Medienvielfalt von Adolf Berger geht es um verschiedene negative Schlagzeilen und die Reaktion des lyrischen Ichs, dem das Momentane wichtiger ist.

 In den ersten drei Strophen werden Medien genannt, die jeweils eine negative Schlagzeile wie einen Massenmord, das Wettrüsten und Autounfälle beinhalten, die Einfluss auf die komplette Welt haben könnten. In der abschließenden vierten Strophe wird, wie „die Flut der Ereignisse die Gefühle verwischt“, sodass einem nicht klar ist, ob das gut, wichtig, richtig, schlecht, böse, zerstörend oder terroristisch ist.

 Das Gedicht Medienvielfalt hat kein festes Reimschema, es ist auch keine deutliche Strophenfolge erkennbar, man weiß nicht, ob man von links nach rechts oder von oben nach unten lesen soll, was aber auch im Prinzip egal ist, weil in ihnen der selbe Sinn liegt. Das könnte daran liegen, dass die Gleichgültigkeit deutlich werden soll, und das lyrische ich das gar nicht richtig wahrnehmen möchte. Die Anfänge der jeweiligen Strophen, die die Schlagzeilen enthalten, sind länger als die jeweiligen Reaktionen des lyrischen Ichs.

In den ersten drei Strophen gibt es jeweils in den letzten Zeilen eine Wortwiederholung. Diese deutet erneut auf die Gleichgültigkeit des lyrischen Ichs gegenüber dem Weltgeschehen an. Denn die Flut an Ereignissen, wie wir alle wissen, ist oft bedrückend, sodass wir sie verdrängen oder gar nicht wahr haben wollen bzw. die falschen Gefühle zeigen. Die Metapher in der letzten Strophe

„Verwischt die Gefühle wie ein Scheibenwischer den Dreck“ macht es nochmals deutlich

 Adolf Berger wollte in seinem Gedicht ganz einfach deutlich machen, wie oft wir versuchen, die Wirklichkeit zu verdrängen. Aber wir sollten eigentlich wissen, das dies nicht die richtige Lösung ist. Denken wir doch mal an momentane Konflikte: Israel, Syrien, Irak, Ukraine, das sind Dinge, die wir nebenher wahrnehmen, aber nicht mehr darauf reagieren, weil sie uns einfach nicht mehr interessieren oder weil wir keine Lösung finden können.

Aber meiner Meinung nach ist es wichtig, über die aktuelle Weltlage Bescheid zu wissen, sodass wir uns unsere eigene Meinung bilden können. Deshalb finde ich das Gedicht, welches dieses Thema anspricht, wichtig, denn durch die im Gedicht beschriebene Gleichgültigkeit erkennen wir uns nur allzu ungern wieder.

 

In dem Gedicht „Weg zum Bahnhof“, geschrieben von Günter Eich, geht es um die morgendliche Routine des Lyrischen-Ichs. Es beschreibt, was es auf dem Weg erlebt, denkt und fühlt.

An der äußeren Form des Gedichts kann man bereits sehr viel erkennen:

Strophe zwei und vier sind verschieden lang. Die zweite Strophe ist sehr kurz geschrieben, das lyrisch Ich „friert“. In dieser Strophe geht es hauptsächlich um die Kälte. Die vierte Strophe ist deutlich länger als die anderen Strophen des Gedichts. In dieser Strophe geht es um die gemütliche Wärme und das Wohlsein. Damit könnte der Dichter meinen, dass sich diese Verse wie Menschen verhalten (Personifikation). Auffallend in der zweiten Strophe ist, dass es wenige Wörter gibt was vielleicht darauf anspielt, dass sich das lyrische Ich unwohl und einsam fühlt und sich zusammenzieht. In der letzten Strophe symbolisiert vielleicht der warme Hauch das Wohlsein und die gemütliche Wärme, die sich ausbreitet. Ebenso erkennt man in Strophe zwei und vier ein Reimschema. Im Rest des Gedichts greift der Dichter auf keine weiteren Reime zurück.

 […]

Zusammengefasst lässt sich sagen: Selbst wenn der eiskalte Alltag alles überdeckt, ein Gefühl der Sorglosigkeit kann dir das Lächeln zurück bringen.

 

In dem Gedicht „Medienvielfalt“ von Adolf Berger (Erscheinungsjahr unbekannt) beschreibt er, wie die Leute mit Nachrichten umgehen. Er beschreibt, wie die Leute zum Beispiel in der Zeitung, im Fernsehen oder auch im Radio Nachrichten beachten. In den drei Strophen wird auch beschrieben, dass das jeweilige Essen oder Getränk im Moment wichtiger ist. Die wahrscheinlich erste Strophe gibt wieder, dass in der Zeitung steht, dass wieder junge Leute bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Der Person, die das liest, ist es gerade wichtiger zu frühstücken. In den nächsten zwei Strophen ist es ähnlich wie in der ersten. Es werden wieder wichtige Nachrichten ausgestrahlt, doch für die Person steht das Getränk oder auch das Essen gerade im Vordergrund. Die wahrscheinlich letzte Strophe des Gedichtes hebt sich von den anderen ab. Sie gibt wieder, wie die Menschen die Ereignisse aufnehmen.
Das Gedicht beinhaltet vier Strophen. Drei davon haben jeweils sechs Verse, die andere nur vier. Ein Reimschema sowie eine feste Reihenfolge der Strophen ist nicht vorhanden. In den drei Strophen fängt jeweils der dritte Vers mit dem Wort „Aber“ an und endet mit den Wörtern „… ist gerade wichtiger“. Dieses Stilmittel nennt man eine Anapher.
In der vierten Strophe wird ein Vergleich benutzt „ … wie ein Scheibenwischer den Dreck.“. Damit meint Adolf Berger vielleicht, dass die Nachrichten bei den Menschen ankommen, aber sie sie schnell wieder vergessen oder nicht beachten.
Mit dem Gedicht will Adolf Berger vielleicht auf solch Nachrichten aufmerksam machen, um uns vielleicht ein kleines Stückchen zu verbessern. Ein wahrscheinlicher Grund warum wir solche Nachrichten nicht gerne aufnehmen, ist, dass wir lieber Nachrichten über Sport oder den neusten „Promi-Klatsch“ lesen, schauen oder hören. Solange uns schlimme Nachrichten nicht selbst betreffen, nehmen wir sie nicht auf.
Das Gedicht ist Adolf Berger gut gelungen. Es regt nämlich zum Nachdenken an und beschreibt die heutige Situation gut. Es ist mal was anders und wir haben uns viele Gedanken machen können, wieso es so ist. Sicher sind wir uns aber immer noch nicht…

 

 

In dem Gedicht „Garten“ von Georg Bydlinski ( Erscheinungsjahr unbekannt ) geht es um einen Ort im Grünen, idem das lyrische Ich sitzt und die Natur genießt.

In der ersten Strophe wird die Umgebung des lyrischen Ichs beschrieben. Also das Gras (V.1), der Wind (V.3), der Himmel (V.2). In der zweiten Strophe geht das lyrische Ich mehr auf die Tiere und Pflanzen, die in der näheren Umgebung sind, ein. Allerdings immer noch sehr ungenau. In der letzten Strophe beschreibt das lyrische Ich alles ganz genau: die Vögel, die singen (V.9), die Käfer im Gras (V.10), aber auch wie es sich in dieser Welt fühlt, wie der Wind (V.11) in die Haare bläst und die Sonne (V.12) die Haut berührt und wärmt.

Das Gedicht unfasst drei Strophen mit jeweils vier Versen. Das Gedicht ist in Kreuzreimen geschrieben. Es fällt auf, dass es mit jeder weiteren Strophe genauer auf seine Umwelt eingeht.

Man bekommt Stück für Stück ein genaueres Bild von dieser Landschaft. Dem Leser wird klar, dass je mehr man sich mit den unscheinbaren Dingen beschäftigt, diese umso schöner werden.

Das Gedicht hat viele sprachliche Gestaltungsmittel. In der ersten Strophe findet sich der Vergleich „blau wie das Meer“ (V.2) und die Personifikation „der Wind bewegt die Zweige“ (V.3). In Strophe zwei findet sich wieder eine Personifikation „den Wind der im Kirschgeäst schaukelt“ (V.6). In Strophe drei, in V.11+12 gibt es zwei Personifikationen zum einen „der Wind bewegt meine Haare“ (V.11) und „die Sonne berührt meine Haut“ (V.12).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein schönes Gedicht ist und die Natur gut wiedergibt mit all ihren unscheinbaren Schätzen.

Ich denke, dass der Autor mit diesem Gedicht ausdrücken möchte, dass man auch auf die kleinen Dinge im Leben achten sollte, denn gerade diese sollte man wertschätzen, denn sie sind wunderschön und von Bedeutung.

Mir gefällt das Gedicht wirklich sehr gut, denn es spiegelt die Natur in all seiner Pracht wieder. Trotzdem finde ich es schade, dass das Gedicht nur die schöne Seite zeigt, denn alles ist vergänglich und deshalb sollte man die Dinge wertschätzen solange man sie hat. Man kann sich jedoch gut in das lyrische Ich hinein versetzen und förmlich die Sonne auf der Haut spüren.

 

Gedichtsbeschreibung „Medienvielfalt“

In dem Gedicht „Medienvielfalt“, verfasst von Adolf Berger (Erscheinungsjahr unbekannt), geht es um verschiedene Medien, welche von negativen Geschehnissen berichten und davon, dass dies nicht beachtet wird.

Das Gedicht umfasst vier Strophen, die jeweils aus sechs Versen bestehen. Lediglich die letzte Strophe hat nur vier. Ein Reimschema ist nicht zu erkennen, ebenso wenig wie eine festgelegte Reihenfolge. Die kürzeste Strophe könnte sowohl die letzte als auch die erste sein, allerdings hat sie als letzte einen einprägenderen Effekt. Die restlichen Strophen könnten theoretisch in jeder Reihenfolge gelesen werden. Dies zeigt, dass die Nachrichten von jeder Seite auf uns einprasseln und immer denselben Effekt hervorrufen.

Eine Strophe handelt von dem Medium Zeitung, in dem geschrieben ist, dass erneut junge Menschen bei einem Verkehrsunfall umgekommen sind, eine andere Strophe zeigt, dass das Radio von weiterer Aufrüstung berichtet, aber für die Menschen, welche die schrecklichen Nachrichten zu hören bekommen, ist das Frühstück oder das Kotelett in diesem Moment wichtiger. In der nächsten Strophe wird im Fernsehen gezeigt, wie Menschen sich massenweise umbringen, aber auch hier ist für die Person das Bier wichtiger. Die vermutlich vierte Strophe macht deutlich, dass die Welle der Geschehnisse so groß ist, dass die eigentlich negativ emotionalen Gefühle verwischt werden, wie Dreck von einem Scheibenwischer. (V. 21/22)

Am Anfang aller Strophen, kann man jeweils eine Personifikation vorfinden, denn eine Zeitung kann beispielsweise nicht schreiben, oder eine Flut nichts verwischen. In den ersten drei, etwas längeren Strophen ist außerdem eine Anapher zu erkennen, „Aber […] ist im Augenblick wichtiger.“ Des Weiteren liegt ein bereits oben erwähnter Vergleich vor: „[…] wie ein Scheibenwischer den Dreck.“ Es ist zu vermuten, dass die Personen denken, all die negativen Meldungen der Medien würden sie nicht betreffen, man eventuell müde/genervt von all diesen Meldungen wird, und es schon als „Routine“ abgestempelt wird, so etwas zu hören.

Die schrecklichen Neuigkeiten und die damit verbundenen Gefühle werden alle beiseite geschoben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Gedicht zeigt, wie wenig die Menschen sich für solch grausame Dinge interessieren und sich nicht darum bemühen, überhaupt Mitleid für die Betroffenen zu empfinden. Lieber genießen sie ihr betuchtes, wohlhabendes Leben.

 Die mögliche Wirkungsabsicht könnte darin liegen, dass der Autor den Menschen die Augen etwas öffnen möchte, um Empathie für die Angehörigen empfinden zu lassen.

Wir finden es ein bisschen erschreckend, aber alles in allem beschreibt der Autor mit seinem Gedicht die wahre Realität der heutigen Welt.

 

 

In dem Gedicht „Sozusagen grundlos vergnügt“ von Mascha Kaleko, Erscheinungsjahr unbekannt, geht es um die Jahreszeiten.

Den Frühling beschreibt Kaleko besonders, wie man in den ersten Strophen merkt. Sie beschreibt die Natur, wie sie sich verändert und welche Tiere durch die Luft fliegen. Die ersten vier Verse sind in einem umarmenden Reim geschrieben, die letzten vier im Paarreim. Die zweite Strophe ist nur im Paarreim geschrieben. Die Stimmung ist im ganzen Gedicht überglücklich und ausgelassen. Doch in der zweiten Strophe tritt in Vers 12 eine andere Stimmung auf, denn das lyrische Ich meint, dass hinter all diesen Jahreszeiten ein Sinn stecken muss. Die dritte Strophe ist ebenfalls im Paarreim geschrieben, anders als die ersten zwei Strophen beinhaltet Strophe drei insgesamt zehn Verse, in denen es hauptsächlich um das lyrische Ich geht.

Man könnte meinen, dass das lyrische Ich in Strophe drei (Vers 19) über den Tod redet, denn es spricht von einer Leiter, die von der Erde in den Himmel führt und dass das Feuer geschürt sei. Darunter kann ich mir eine Kerze vorstellen, dessen Licht immer kleiner und dunkler wird, desto weniger man noch auf dieser Erde lebt. Trotz dieser Gedanken freut sich das lyrische Ich (Strophe 3/ Vers 25), weil nie alles so bleiben wird, wie es war, sondern es gibt immer etwas, was neu ist oder neu entdeckt wird. Damit könnte es zum Beispiel die Wissenschaft meinen, in der immer wieder neue Dinge erfunden oder gefunden werden.

Sprachliche Gestaltungsmittel enthält das Gedicht ebenfalls. Eine Leiter, die von der Erde in den Himmel führt, gibt es nicht wirklich. Also liegt hier eine Metapher vor. Auffällig ist die Wiederholung der Satzgruppe „Ich freu mich“.

Ich denke, Mascha Kaleko wollte mit diesem Gedicht darauf aufmerksam machen, dass eigentlich alles am Leben einen Sinn hat und nicht einfach so ist oder passiert, dass jeder irgendwann seinen letzten Tag auf der Erde hat, doch man weiß nicht, wann. Deswegen sollte man sich über jeden neuen Tag freuen, wie es auch das lyrische Ich tut.

 

„Traf jemand“

In dem Gedicht „Traf jemand“ beschreibt Günter Kunert einen bedeutenden

Moment, bei dem das lyrische Ich diesen Jemand trifft. Dem lyrischen Ich fällt eine

Person in der Menge auf. Als ihre Blicke sich an einer U-Bahn Station kreuzen, fühlt

es sich an wie ein Stich mitten in die Brust. Diese Person, beziehungsweise der

Jemand wird im Gedicht als das Leben bezeichnet. Das Gedicht hat drei Strophen

unterschiedlicher Länge. Die erste Strophe handelt von dem lyrischen Ich, das an

einer U-Bahn Station ´Stadtmitte´ (V. 4) auf eine Person trifft. Diese Strophe

umfasst in einem Satz fünf Verse. In der zweiten Strophe geht es um das Aussehen

der Person, auf die das lyrische Ich trifft. Diese Strophe enthält auch viele

Enjambements, welche die Atemlosigkeit und das Drama des Herzens vermitteln.

Diese Strophe ist die längste Strophe der drei, mit 13 Versen. Die dritte Strophe ist

die kürzeste mit drei Versen und es geht um den kurzen Moment zwischen den

beiden Personen, im wahrsten Sinne um einen Augenblick. Durch diesen unerwarteten

Blickkontakt entsteht ein gemeinsames Erlebnis, das durch das Personalpronomen

„Wir“ (V. 21) zum Ausdruck gebracht wird. Das Gedicht hat insgesamt kein

Reimschema und endet in den Versen 15, 19 und 20 mit Gedankenstrichen. Die

knappen Strophen 1 und 3 verdeutlichen die Kürze des Augenblicks, in dem die

beiden sich sehen. In der längeren Strophe zwei hingegen schaut das lyrische Ich

diese eine Person genauer an und sie beschreibt ihr Aussehen. Es beschreibt als

erstes die Augen, die dem lyrischen Ich direkt in die Mitte der Brust, ins Herz

schießen. Die Augen sind von einer Haarlocke (V. 8) verdeckt. Die Person schaut

ernst aber so ernst, dass es schon wieder lockend war (V. 15, 16). Günter Kunert

beschreibt die Augen mit einer Metapher, nämlich mit den Worten `dunkle Kugeln`,

(V. 7) dies dient zur Veranschaulichung der dunklen Augen und hat vielleicht auch

einen Zusammenhang mit dem ernsten Blick und der dunklen U-Bahn Station. Mit

dem Wortspiel ´lockend` und `Locke` (V. 8, V. 16) wird zum Nachdenken angeregt.

Mit der Alliteration in Vers 18 wird die Emotionalität mehr zum Vorschein gebracht

und verdeutlicht. Das Gedicht beschreibt, wie das lyrische Ich aus einer einfachen

Alltagsbegebenheit einen außergewöhnlichen Moment macht, in dem er dem Leben,

seinem Leben, begegnet. Die Ausdrücke `mitten in die Brust`, `Kugeln` und `traf`,

die dreimal vorkommen, verdeutlichen, wie tiefgreifend dieses `Aufeinandertreffen`

von dem lyrischen Ich empfunden wird.

Ich könnte mir vorstellen, dass Günter Kunert den Ort, also die U-Bahn Station

ausgewählt hat, um auf die besonderen Dinge im Leben aufmerksam zu machen,

die nicht nur an besonderen Orten passieren, sondern auch im Alltag.

Ich mag das Gedicht, weil ich mich gut in die Situation hinein versetzen kann.

Manchmal passieren nämlich solche kleinen Begegnungen, die das Leben um 180

Grad drehen.

 

In dem Gedicht „Garten“ von Georg Bydlinski geht es um ein lyrisches Ich, das der Natur stillschweigend zuhört und zuschaut.

Das Gedicht hat 3 Strophen mit jeweils 4 Versen. In allen Strophen findet der Kreuzreim Verwendung. In der ersten Strophe des Gedichts beschreibt das lyrische Ich seine Beobachtungen in seinem Garten. In der zweiten Strophe redet es davon, dass es nicht alleine ist, sondern der Wind ihm Gesellschaft leistet. In der letzten Strophe hört das lyrische Ich die Vögel zwitschern und sieht die Käfer im Kraut, es spürt die Berührung der Natur.

In dem Gedicht sieht man, dass der Wind eine große Rolle spielt, dies ist bemerkbar durch: „Der Wind bewegt die Zweige“ (V.3) oder „Der Wind bewegt meine Haare“.    

Der Wind bringt die Natur in Bewegung, auf diese Bewegungen der Natur fokussiert sich das lyrische Ich.

In den drei Strophen redet das lyrische Ich ausschließlich von seinen Beobachtungen

in der Natur: „Ich sehe die Käfer im Kraut“(V.10)

Es lässt sich außerdem bemerken, dass die drei Strophen wie ein Blumenkelch angeordnet sind, was sich auf das naturbezogenen Gedicht zurückführenlässtt.

Der Autor verwendet auch sprachliche Gestaltungsmittel, wie zum Beispiel eine Personifikation: „die Sonne berührt meine Haut“(V.12)

Georg Bydlinski wollte dazu aufrufen, die ruhigen Momente im Leben zu genießen und sein Ohr nicht, wie gewohnt, einem anderen Menschen zu leihen, sondern auch einmal der Natur.

Vielleicht ist die Natur dem Autor sehr wichtig und er verbringt oft den Tag in seinem Garten. Ich denke, er nahm seinen Garten als Inspirationsquelle für dieses Gedicht.

Ich finde das Gedicht „Garten“ von Georg Bydlinski gut, da es zum Nachdenken anregt, mehr Zeit in der Natur zu verbringen. Man kann sich gut in das lyrische Ich hinein versetzten, da es in der Natur Zuflucht vor dem Stress des Lebens sucht.

 

In dem Gedicht ,,Sozusagen grundlos vergnügt„ von Mascha Kaleko beschreibt das lyrische Ich, was es auf unserer Welt glücklich macht und worüber es sich erfreut.

In dem Gedicht werden Jahreszeiten, Tag und Nacht, Tiere und Pflanzen und viele andere Alltagssituationen beschrieben. Die Stimmung ist über das ganze Gedicht hin fröhlich und vergnügungsvoll.

Das Gedicht ist in 3 Strophen aufgebaut, die erste Strophe hat 8 Verse, die zweite hat ebenfalls 8 Verse. Die letzte Strophe hat 10 Verse. Das Gedicht hat kein reines Reimschema, jedoch kann man jede Reimform auffinden: Paarreim, Kreuzreim und den umarmenden Reim.

Die 3. Strophe ist länger als die ersten beiden, da der Tod ewig und das Leben nur für eine gewisse Zeit ist. Der Tod dauert länger als das Leben.

Die ersten beiden kürzeren Strophen verdeutlichen, dass das lyrische Ich sich grundlos vergnügt und die schönen, lustigen Momente schneller vergehen als die gelangweilten.

In den erste beiden Strophen geht es um die Jahreszeiten Sommer, Frühling, alles ist bunt, alle sind glücklich sind und alles klingt harmonisch. Jedoch ist in der letzten Strophe der graue, kalte, nasse einsame Winter, in dem die Welt ein bisschen einschläft.

In das Gedicht sind sprachliche Gestaltungsmittel eingebaut.

Die Leiter, die zum Himmel führt, die jeder Mensch einmal gehen muss, ist eine Metapher, sogar eine Hyperbel. Sie soll zur besseren Veranschaulichung dienen.

Das Gedicht drückt aus, dass sich das lyrische Ich über viele natürliche Dinge im Alltag der Menschen grundlos vergnügt.

Die Autorin möchte uns damit sagen, dass die Natur einzigartig ist und die Wissenschaft jeden Tag neue Sachen entdeckt und wir Menschen immer wieder neue Sachen lernen, verstehen und entdecken werden und wir uns immer wieder darüber grundlos vergnügen können. Jedoch auch, dass unser schönes Leben einmal ein Ende hat.

Wir finden das Gedicht harmonisch, sehr zum anregen von Gedanken und zum „Danke“ sagen, wie unser Lebens Sinn doch schön ist.

 

In dem Gedicht „Weg zum Bahnhof“ (Erscheinungsjahr Unbekannt) von Günter Erich geht es um das lyrische Ich, das frierend und müde seinen Alttag am Bahnhof beschreibt.

In dem Gedicht geht es um das lyrische Ich, das seinen morgendlicher Alttag beschreibt. Darin beschreibt es, wie es sich anfühlt, müde und frierend auf den Zug zu warten. Der Zug fährt ziemlich früh los, sodass das lyrische Ich früh aufstehen muss. Das Gedicht hat vier Strophen mit jeweils vier Versen. In jeder Strophe reimen sich immer nur Vers zwei und vier.

Bei einem genaueren Blick auf das Gedicht fällt einem auf, dass die vierte Strophe längere Verse hat. Hier werden das erste mal wirkliche Emotionen bemerkbar gemacht. Bei einem weiteren Blick auf das Gedicht erkennt man, dass die zweite Strophe am kürzesten ist. In der Strophe wird beschrieben, dass das lyrische Ich friert, das könnte darauf hinweisen, warum diese Strophe so kurz ist. Es scheint, als würde der Dichter darauf hinweisen wollen, dass die zweite Strophe friert, was einer Personifikation gleich kommen könnte.

In der ersten drei Strophe ist das lyrische-Ich noch sehr müde, in der vierten Strophe kommt es dann aus sich heraus wegen dem warmen Hauch, der aus der Bäckerei führt.

In dem Gedicht sind mir drei Gestaltungsmittel aufgefallen. Alle drei Gestaltungsmittel sind Personifikationen. Es sind „ Noch schweigt die Fabrik“ (Vers1), „Das Frösteln des Morgens“ (Vers 3) und noch „der warme Hauch aus den Bäckereien“(Verse 13;14). Das Schweigen der Fabrik soll darauf hinweisen, dass die Fabrik still steht. Das Frösteln des Morgens weist darauf hin, wie die Menschen morgens frieren. Der warme Hauch aus den Bäckereien beschreibt den tollen Geruch und die Wärme. Das Gedicht beschreibt den müden und kalten Weg des lyrischen Ichs zum Bahnhof. Mit einer Kaffeeflasche in der Hand wartet es frierend auf den Sechsuhrzug.

 

In dem Gedicht „Medienvielfalt“ von Adolf Berger (Erscheinungsjahr unbekannt) geht es darum, was die Zeitung schreibt, das Radio meldet und was der Fernseher zeigt. Trotz den erschreckenden Nachrichten, die man jeden Tag hört, liest oder sieht, sind andere Dinge, wie zum Beispiel Essen und Trinken wichtiger. Es passiert so viel, dass man gar nicht mehr wirklich über die Ereignisse nachdenkt. Das Gedicht ist in vier Strophen aufgeteilt, die erste Strophe hat sechs Verse und es gibt kein Reimschema. In der zweiten und dritten Strophe sind es ebenfalls sechs Verse. Die vermutlich letzte Strophe hat vier Verse, die sich ebenfalls nicht reimen. Heutzutage werden die Konsumenten der Medien regelrecht überflutet von Informationen und Tragödien, sodass es einem völlig normal vorkommt. So wird also das regionale Fußballspiel wichtiger als Bombenanschläge in Syrien. Zu den Gestaltungsmitteln kann man sagen, dass es mehrere Wiederholungen und eine Metapher gibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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2 Gedanken zu “Ernährung heute – zwischen Mangel und Überfluss

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